Unternehmen gesucht: Jetzt Jugendliche für Unternehmen begeistern

30. Januar 2019

Bereits zum vierten Mal finden im Sommer die „Reinschnuppertage“ in Wuppertal statt, um Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 die Berufsfelderkundung zu bieten. Wuppertaler Unternehmen sollten jetzt die Chance nutzen, um Jugendliche für Ausbildung bei sich zu begeistern.

Immer mehr Jugendliche entscheiden sich gegen eine Ausbildung und streben nach Abitur und Studium und immer mehr Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Dabei bietet eine Ausbildung gute Karrierechancen. Doch oftmals fehlt das Wissen um den passenden Ausbildungsberuf. Betriebe und Jugendliche müssen demnach dringend wieder zusammenfinden – je eher, je besser. Die Unternehmen tun also gut daran, die Jugendlichen früh für Ausbildung zu begeistern, denn in der achten Klasse sind sie erfahrungsgemäß begeisterungsfähiger als später.

Die Berufsfelderkundung, diese erste Möglichkeit vor dem eigentlichen Praktikum, bietet Unternehmern hervorragende Möglichkeiten hierfür. Der Aufwand ist ungleich gering, für die Dauer eines Schultages schauen die Jugendlichen hinter die Kulissen und sollen durchaus auch schon erste Schritte in die Praxis gehen, vielleicht auch selbst mal tätig werden und mit Auszubildenden und Ausbildern ins Gespräch kommen. Die Berufsfelderkundung ist ein wichtiger Baustein der kommunal umgesetzten Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Ziel ist es, die Entscheidung, welchen Weg man nach Ende der Schullaufbahn einschlagen möchte, zu vereinfachen.

Tino Bachmann sieht hier Chancen für die Unternehmen: „Durch die Berufsfelderkundungstage haben die Schüler bereits frühzeitig die Möglichkeit, sich auszuprobieren und erste Kontakte mit der Wirtschaft oder dem Handwerk zu knüpfen. Wichtig dabei ist es, dass dies spielerisch und ohne Druck passiert. Und die Unternehmen haben die schöne Möglichkeit sich den Jugendlichen zu präsentieren, ihnen schon früh Perspektiven und Möglichkeiten im Berufsleben aufzuzeigen und die Wichtigkeit der Berufsvorbereitung hervorzuheben.“

Noch Mangel an Angeboten in freien Berufen

Die Vielfalt der Wuppertaler Wirtschaft bietet attraktive Ausbildung mit guten Karrierechancen. „Das Handwerk war in den letzten Jahren sehr stark vertreten, es mangelte aber noch bei den freien Berufen, im Sozialbereich und im Einzelhandel“, sagt Kleinbrahm.

„Helfen Sie uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern eine möglichst breite Palette von Ausbildungsberufen in Wuppertal zeigen können“, bittet daher auch Oberbürgermeister Andreas Mucke, „wir werden die jungen Menschen in Zukunft hier brauchen.“ Auch die Stadtverwaltung wird in vielen Bereichen selbst Angebote vorhalten.

Dabei sein: Unternehmen, die vom 24. Juni bis 5. Juli 2019 mitmachen möchten, können ihr Profil und ihre Angebote ab sofort schon online stellen. Zugang und Informationen unter www.bfe.wuppertal.de.

 

von Anke Kleinbrahm (Wirtschaftsförderung Wuppertal)

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