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Stadtwerke bilden in 15 Berufen aus

29. September 2018

Jedes Jahr erreichen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) viele Bewerbungen. Junge Menschen aus der Region träumen davon, Industriekaufmann/frau oder Kraftfahrzeug-Mechatroniker/in zu werden und bemühen sich um einen Ausbildungsplatz für die beliebten Berufszweige.

„Aber wir haben auch jedes Jahr Schwierigkeiten, bestimmte Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerberinnen oder Bewerbern zu besetzen“, sagt Thomas Lachrath, stellvertretender Ausbildungsleiter bei den WSW. Insgesamt bilden die Stadtwerke in 23 verschiedenen Berufen aus, für 2019 werden 15 davon angeboten. Es gebe aber nicht wenige Berufsbilder, die Schulabgängern gar nicht bekannt seien oder für sie wenig attraktiv erscheinen würden.

Dazu zählt etwa die Fachkraft für Abwassertechnik. „Zu der Ausbildung gehört ein hoher anspruchsvoller Technikanteil, eben eine klassische Mechatroniker-Ausbildung“, erklärt Lachrath. Junge Azubis lernen, wie Abwässer aufbereitet, Abwasserrohrsysteme gewartet und Betriebsabläufe in Kanalbetrieben und Kläranlagen organisiert werden. Am Ende der Ausbildung sind sie sogar Elektrofachkraft. „Und die Zukunftsaussichten sind gut“, betont Lachrath, „und es gibt viele Möglichkeiten der Weiterqualifizierung.“ Für 2019 haben die WSW diesen Ausbildungsplatz bereits besetzt.

Das gilt auch für Fachinformatiker mit dualem Studium, IT-Systemelektroniker, Vermessungstechniker oder die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, für die sich traditionell auch eher wenig Bewerber finden. Junge Leute mit Begeisterung für handwerkliche Arbeiten seien dort gut aufgehoben, wirbt Lachrath. Und die Zukunftschancen stehen gut: Fast alle Absolventen können übernommen werden. „Und auch alle anderen starten mit einer guten Grundlage ins Berufsleben“, betont Thomas Lachrath.

Denn die WSW bieten ihren Azubis und Beschäftigten gute persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. „Wir bemühen uns, alle Azubis gut ins Unternehmen zu integrieren und sorgen für ein gutes soziales Klima“, verspricht Lachrath. So beginne die Ausbildung mit einer Einführungswoche und jeden Sommer gebe es eine Freizeit. Zu weiteren Azubi-Aktivitäten zählt die Teilnahme an Sportveranstaltungen wie Drachenbootrennen oder Fußballturniere.

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