Das Alter taugt nicht als Ausrede

4. März 2019

Das Alter taugt nicht als Ausrede. Entscheidend für eine berufliche Weiterbildung sind vielmehr die Motivation des Einzelnen und die beruflichen Umstände.

Für das Lernen neuer Dinge gibt es keine Altersgrenze. Das gilt auch für die Berufswelt, in der sich etwa durch die Digitalisierung viele Jobs im Wandel befinden. Statt des Alters sind aus Sicht von Paul Ebsen von der Bundesagentur für Arbeit zwei andere Punkte in Bezug auf berufliche Weiterbildung entscheidend: die Motivation des Einzelnen und die beruflichen Umstände.

Wenn einem der Beruf Spaß macht, ist die Motivation gegeben, sich auch auf den neuesten Stand zu bringen. Anders sehe es bei jenen aus, die sich schon innerlich aus dem Job verabschiedet haben, so Ebsen.

Ältere Mitarbeiter können auch verunsichert sein, ob der Chef überhaupt noch in sie investieren möchte. Sie sollten ihren eigenen Wert für das Unternehmen aber nicht unterschätzen. Fachkräfte seien händeringend gesucht, betont Ebsen. Viele Firmen wollen das Wissen ihrer erfahrenen Beschäftigten nutzen. Und so lässt sich gegenüber seinem Vorgesetzten mit Überzeugung argumentieren: „Ich möchte die Fortbildung machen und nutze dem Betrieb dann noch mehr.“

Stellenangebot gespeichert

In der unteren rechten Ecke der Seite kannst du jederzeit auf deinen Merkzettel zugreifen.

weitersuchen