Verfahrenstechnologe/-technologin – Mühlen- und Getreidewirtschaft

Fachrichtung Agrarlager

Die Tätigkeit im Überblick

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen z.B. Getreide, Hülsenfrüchte und andere Agrarerzeugnisse an, kontrollieren, reinigen und lagern die Rohstoffe und bereiten sie für die weitere Verarbeitung vor.

Die Ausbildung im Überblick

Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Mühlenwirtschaft (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 736
2. Ausbildungsjahr: € 550 bis € 877
3. Ausbildungsjahr: € 650 bis € 1.005

Quellen:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung z.B.

  • im Rohstoffhandel, z.B. Getreide, Ölsaaten
  • Agrarlagerunternehmen
  • Vertrieb, Vermarktung landwirtschaftlicher Betriebsmittel
  • in Mühlenbetrieben

 

Fachrichtung Müllerei

Die Tätigkeit im Überblick

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Müllerei stellen Mahlerzeugnisse, Futtermittel und Spezialerzeugnisse wie Getreideflocken her.

Die Ausbildung im Überblick

Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Müllerei ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Mühlenwirtschaft (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 736
2. Ausbildungsjahr: € 550 bis € 877
3. Ausbildungsjahr: € 650 bis € 1.005

Quellen:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Müllerei finden Beschäftigung z.B.

  • in Getreidemühlen
  • in Futtermittelwerken
  • in Spezialmühlen, z.B. Öl-, Gewürzmühlen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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