Tierpfleger/in

Fachrichtung Forschung und Klinik

Die Tätigkeit im Überblick

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Forschung und Klinik pflegen und züchten Versuchstiere in Forschungs- und Untersuchungseinrichtungen, wo sie auch bei Tierversuchen mitarbeiten. In Tierkliniken und Tierarztpraxen versorgen sie kranke oder verletzte Haustiere und wirken bei Eingriffen und Behandlungen mit.

Die Ausbildung im Überblick

Tierpfleger/in der Fachrichtung Forschung und Klinik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):
1. Ausbildungsjahr: € 978 bis € 1.027
2. Ausbildungsjahr: € 1.041 bis € 1.121
3. Ausbildungsjahr: € 1.090 bis € 1.184

Beispiel öffentlicher Dienst (Länder) (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 937
2. Ausbildungsjahr: € 991
3. Ausbildungsjahr: € 1.041

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Quellen:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Forschung und Klinik finden Beschäftigung

  • in Forschungslaboratorien
  • in Universitätskliniken
  • an Hochschulen
  • in Tierkliniken und Tierarztpraxen
  • in Betrieben der Versuchstierzucht und -haltung

 

Fachrichtung Zoo

Die Tätigkeit im Überblick

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo versorgen und betreuen Zootiere. Sie richten artgerechte Tierunterkünfte ein und halten diese sauber. Zudem beschäftigen sie die Tiere und unterstützen die Aufzucht von Jungtieren.

Die Ausbildung im Überblick

Tierpfleger/in der Fachrichtung Zoo ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 968
2. Ausbildungsjahr: € 1.018

3. Ausbildungsjahr: € 1.064

Quelle:

TVAöD-BBiG, Stand März 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Im Bereich Tierpflege liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo finden Beschäftigung in erster Linie

  • in zoologischen Gärten
  • in Naturparks
  • in Tier- bzw. Wildgehegen
  • bei Betreibern von Aquarien und Terrarien

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • in Tierheimen und -pensionen
  • in Tierkliniken und Tierarztpraxen oder auf sogenannten Gnadenhöfen
  • in der Versuchstierpflege

 

Fachrichtung Tierheim und Tierpension

Die Tätigkeit im Überblick

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension versorgen und betreuen Haustiere. In Tierheimen pflegen sie vor allem Tiere, die ausgesetzt, abgegeben oder hilflos bzw. verletzt aufgefunden wurden. In Tierpensionen betreuen sie Haustiere z.B. während urlaubs- oder krankheitsbedingter Abwesenheit der Tierhalter.

Die Ausbildung im Überblick

Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 968
2. Ausbildungsjahr: € 1.018
3. Ausbildungsjahr: € 1.064

Quelle:

TVAöD-BBiG, Stand März 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Im Bereich Tierpflege liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Tierheimen und Tierpensionen

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

  • in Tierkliniken

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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