Lacklaborant/in

Die Tätigkeit im Überblick

Lacklaboranten und -laborantinnen arbeiten in der Entwicklung und Herstellung unterschiedlichster Beschichtungsstoffe bzw. -systeme mit. Sie prüfen die Qualität von Lacken und Farben im Labor, dokumentieren Messdaten und werten sie aus.

Die Ausbildung im Überblick

Lacklaborant/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen.

Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 978 bis € 1.027
2. Ausbildungsjahr: € 1.041 bis € 1.121
3. Ausbildungsjahr: € 1.090 bis € 1.184

4. Ausbildungsjahr: € 1.134 bis € 1.267

Quelle:

WSI Tarifarchiv

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungskosten

Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Ggf. entstehen Kosten, z.B. für Lernmittel, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Förderungsmöglichkeiten

Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten.

Typische Branchen

Lacklaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigung in erster Linie

  • in der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden Industrie
Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • im Fahrzeugbau
  • in der Herstellung von Möbeln und Holzkonstruktionsteilen
  • im Maschinen- und Anlagenbau

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

Stellenangebot gespeichert

In der unteren rechten Ecke der Seite kannst du jederzeit auf deinen Merkzettel zugreifen.

weitersuchen