Justizfachangestellte/r

Die Tätigkeit im Überblick

Justizfachangestellte erledigen organisatorische und verwaltende Büroarbeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. Sie verwalten Akten, berechnen Fristen, erledigen den Schriftverkehr und beglaubigen Schriftstücke. In Serviceeinheiten beraten sie zudem Bürger/innen.

Die Ausbildung im Überblick

Justizfachangestellte/r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel öffentlicher Dienst (Länder) (monatlich brutto):
1. Ausbildungsjahr: € 937
2. Ausbildungsjahr: € 991
3. Ausbildungsjahr: € 1.041

Quelle:

TVA-L BBiG, Stand Januar 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Justizfachangestellte finden Beschäftigung

  • bei Verwaltungs-, Zivil- oder Strafgerichten
  • bei Staatsanwaltschaften
  • in Notariaten und Rechtsanwaltskanzleien

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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