Investmentfondskaufmann/-frau

Die Tätigkeit im Überblick

Investmentfondskaufleute analysieren Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkte und bereiten die Ergebnisse für Entscheidungen des Fondsmanagements auf. Sie betreuen Depots, wickeln Kundenaufträge ab und übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung und im Controlling von Fonds.

Die Ausbildung im Überblick

Investmentfondskaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Kreditgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel privates und öffentliches Bankgewerbe (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 976 bis € 1.010
2. Ausbildungsjahr: € 1.038 bis € 1.060

3. Ausbildungsjahr: € 1.100 bis € 1.120

Quelle:

Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand August 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Investmentfondskaufleute finden Beschäftigung

  • in Kreditinstituten
  • bei Investment- und Kapitalanlagegesellschaften
  • an Börsen
  • im Versicherungsgewerbe

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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