Film- und Videoeditor/in

Die Tätigkeit im Überblick

Film- und Videoeditoren und -editorinnen bearbeiten Bild- und Tonmaterialien für journalistische Beiträge, Fernsehsendungen, Werbefilme oder Fernseh- und Kinofilme nach den inhaltlichen Vorgaben der Regie oder Redaktion.

Die Ausbildung im Überblick

Film- und Videoeditor/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Rundfunk- und Fernsehanstalten oder bei Filmbearbeitungsfirmen (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Privatrundfunk (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 697
2. Ausbildungsjahr: € 761

3. Ausbildungsjahr: € 860

Quellen:

ver.di, Stand Juli 2018

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Film- und Videoeditoren und -editorinnen finden Beschäftigung

  • in Unternehmen der Filmwirtschaft
  • in Fernsehanstalten
  • bei Filmbearbeitungsfirmen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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