Baustoffprüfer/in

Die Tätigkeit im Überblick

Baustoffprüfer/innen untersuchen Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben, führen Messungen und Prüfungen durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Die Ausbildung im Überblick

Baustoffprüfer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handel.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto – je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: € 585 bis € 964
2. Ausbildungsjahr: € 665 bis € 1.124

3. Ausbildungsjahr: € 792 bis € 1.285

Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):

1. Ausbildungsjahr: € 631
2. Ausbildungsjahr: € 791

3. Ausbildungsjahr: € 949

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Quellen:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Typische Branchen

Baustoffprüfer/innen finden Beschäftigung

  • in Unternehmen der Bauwirtschaft und in Steinbruchbetrieben
  • in Überwachungs- und Forschungseinrichtungen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe.

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