Ausbildungsbörse 2022 in den City Arkaden

8. Juni 2022

Die Schule ist fast aus. Und jetzt? Für viele Wuppertaler Schülerinnen und Schüler beginnt nach dem Sommer ein neuer Lebensabschnitt Aber welchen Weg gehe ich? Das steht für manche noch nicht fest. Die Unternehmen im Bergischen Land suchen wiederum händeringend nach Auszubildenden. Viele bilden für den eigenen Bedarf aus, um sich so die Fachkräfte von morgen zu sichern.

Die Ausbildungsbörse 2022 in den City-Arkaden Wuppertal unter dem Motto „Dein Karrierestart“ bringt die Schüler mit den Firmen zusammen – und bietet für den Start in den Beruf beste Voraussetzungen. Am Freitag, den 10., und Samstag, den 11. Juni findet sie bereits zum 13. Mal statt und erstmals nach zweijähriger Zwangspause durch die Corona-Pandemie. Neun Wuppertaler Firmen nehmen teil, unter anderem Traditionsunternehmen wie Knipex, Vorwerk und die Wuppertaler Stadtwerke, die in den unterschiedlichsten Berufen ausbilden und für die hervorragende Qualität ihrer Ausbildung bekannt sind. Wie wertvoll der direkte Kontakt zu den Unternehmen ist, zeigt sich auch daran, dass es während der Pandemie zunehmend schwieriger wurde, Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit den Firmen zusammenzubringen. Eine zwei- bis dreieinhalbjährige duale Berufsausbildung ist indes eine prägende Zeit – umso wichtiger ist das persönliche Kennenlernen vorab. Genau das ermöglicht die Ausbildungsbörse in den City-Arkaden Wuppertal. Die teilnehmenden Firmen informieren über sich, ihre freien Ausbildungsplätze sowie Chancen, Herausforderungen und Perspektiven. Meist sind auch Azubis mit dabei und berichten aus dem Berufsalltag. Was alle teilnehmenden Unternehmen gemeinsam haben: Sie bilden für den eigenen Bedarf aus und ermöglichen viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Karriere mit Lehre: Diese Chance ist für Wuppertaler Schülerinnen und Schüler, die die Ausbildungsbörse in den City-Arkaden besuchen, größer denn je.

 

Die Firmen bieten den Azubis viele Möglichkeiten:

Vom Europapraktikum bis zur Gewinnbeteiligung, vom Azubi-Unternehmen bis zur digitalen Prüfungsvorbereitung.

 

Muckenhaupt & Nusselt
Ohne Voranmeldung kann bei der Ausbildungsbörse jede und jeder Gespräche führen, Kontakte zu Ausbildungsleitern knüpfen und einen ersten Eindruck hinterlassen. Zum Beispiel bei Muckenhaupt & Nusselt. Die Azubis bringen eine kleine von ihnen selbst konstruierte Maschine mit an den Stand, in der drei Adern zu einem Seilverbund verseilt werden – ein typischer maschineller Arbeitsvorgang bei der Kabelherstellung, der einen Einblick in die technische Ausbildung ermöglicht.

Bayer AG
Einen Check der Bewerbungsmappe bietet die Bayer AG, die übrigens über 30 Ausbildungsberufe hat und 90 Prozent ihrer Azubis übernimmt – und sie mit dem Company Bonus sogar ergänzend zum Ausbildungsgehalt am Unternehmensgewinn beteiligt. Bewerben muss man sich dort wie bei den meisten der teilnehmenden Firmen online. In der Regel haben sie hierfür eigene Karriereseiten und digitale Bewerbungsformulare auf ihren Webseiten eingerichtet.

Becker International
Um die Azubis fachlich wie persönlich zu entwickeln, sind die Unternehmen sehr engagiert. Bei Becker International, einem führenden Hersteller auf dem Gebiet der Vakuum- und Drucklufttechnologie, bleibt neben dem Fachlichen viel Platz für individuelle Projekte und Einblicke in Themen wie Kommunikation, Ziele und Fokussierung sowie Achtsamkeit. „Wir bereiten unsere Auszubildenden auf ihren beruflichen Weg vor, aber noch wichtiger: auch auf das Leben“, ergänzt Marco Hausmann, zu-ständig für die Ausbildung bei Becker International.

Stadt Wuppertal
Die Stadt Wuppertal nutzt für ihre Azubis unter anderem das Europa-Praktikum, durch das sie wertvolle Auslandserfahrungen machen können. Sie bietet insbesondere Abgängern der Hauptschule eine Reihe von Ausbildungsplätzen in verschiedenen Berufen.

Knipex
In Sachen Ausbildung weit vorne ist auch der Zangenhersteller Knipex. „Mit unserer Azubi-Firma, quasi einem Unternehmen im Unternehmen, bieten wir den Auszubildenden hier im Bergischen wirklich etwas Besonderes. Sie können darin sogar selbst die Geschäftsführung übernehmen“, erklärt Celine Keiling aus dem Aus- und Weiterbildungsteam. Ihr Kollege Thorsten Herkert ergänzt: „Weil wir für den eigenen Bedarf aus-bilden, haben unsere Azubi eine super Perspektive für ihre berufliche Zukunft.“

Vorwerk
Das ist auch bei Vorwerk so, wo laut Ausbildungsleiter Tino Bachmann der Wertekanon und die Fehlerkultur maßgeblich sind – in der Ausbildung und darüber hinaus: „Bei uns werden Fehler nicht als Hindernis gesehen, sondern sie sind sogar gewünscht, um aus ihnen neue Ideen zu kreieren. Die mutige Herangehensweise an neue und spannende Aufgabenfelder erzeugt die Motivation, die wir brauchen, um top Leistungen abzuliefern.“

WASI
Bei WASI, Hersteller von Verbindungselementen aus rostfreiem Edelstahl, lernen die Azubis die internationalen Vertriebsmärkte kennen – und natürlich einander. Zum Beispiel, wenn sie sich nach Feierabend im firmeneigenen WASI-fit GYM Studio gemeinsam fit halten.

Wuppertaler Stadtwerke
Die Wuppertaler Stadtwerke bilden traditionell in vielen unterschiedlichen Berufen aus – vom Elektroniker über den Fachinformatiker bis zur Fachkraft im Fahrbetrieb. Sie sprechen gezielt Schülerinnen und Schüler an, die statt Arbeiten zu schreiben lieber arbeiten gehen wollen. Auf der Karriereseite der WSW berichten aktuell vier Azubis von ihren Erfahrungen.

Sparkasse Wuppertal
Früher oder später steht für die Auszubildenden die Prüfungsvorbereitung an. Die Sparkasse Wuppertal betreibt hier ergänzend zum Berufsschulunterricht viel Aufwand: So gibt es nicht nur innerbetriebliche Unterrichte, sondern auch die eigene digitale Lernplattform Prüfungs-TV sowie spezielle Trainings. Übrigens bildet die Sparkasse inzwischen auch Kaufleute für Dialogmarketing aus.

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