Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann bei den Alten- und Altenpflegeheime der Stadt Wuppertal

31. August 2021

Leonita Cerkini erzählt im Interview von ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau bei den Alten- und Altenpflegewohnheimen der Stadt Wuppertal.

Aufgaben

Pflegefachleute betreuen und versorgen Menschen in allen Versorgungsbereichen der Pflege (Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege). Außerdem führen sie ärztliche Anordnungen durch, assistieren bei ärztlichen Maßnahmen, dokumentieren Patientendaten und wirken bei der Qualitätssicherung mit.

Warum diese Ausbildung?

Pflege hat für mich viel mit Hoffnung zu tun. Ich möchte Menschen durch meine Arbeit Hilfe zur Selbstständigkeit geben, ihnen neuen Lebensmut vermitteln und bei der Wiedererlangung, Verbesserung und Förderung ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit helfen, sie aber auch auf ihrem letzten Lebensweg begleiten. Gerade während der Corona-Pandemie ha tman gemerkt, wie wichtig und systemrelevant der Pflegeberuf ist. Der Beruf beinhaltet für mich einen optimalen Austausch zwischen Schreibtischarbeit und der praktischen Pflege. Pflege ist ein Beruf mit Zukunft.

Warum dort?

Die APH sind der größte Anbieter der vollstationären Altenpflege in Wuppertal mit einer langen Tradition als Ausbildungsbetrieb und vielen Kooperationspartnern in den anderen Bereichen der Pflege. Eine Praxisanleitung steht den Auszubildenden immer mit Rat und Tat zur Seite. Als Auszubildende bin ich ein akzeptiertes Teammitglied. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung werden die Auszubildenden übernommen und haben vielfältige Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung und gute Aufstiegsmöglichkeiten.

Top!

Das eigenverantwortliche Arbeiten im Team ist super. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Außerdem gibt es eine vergleichsweise hohe Vergütung während der Ausbildung.

Was gehört nun mal auch dazu?

Schichtarbeit, Dienst an Wochenenden und Feiertagen. Außerdem muss man sich auch mit Themen wie Angst, Sterben und Tod auseinandersetzen.

Für wen?

Pflege ist ein Beruf für Menschen, die Lust auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit vielen Höhen und Tiefen haben. Sie sollten keine Angst vor Berührungen und Kontakten haben und die Bereitschaft zur Entwicklung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen mitbringen. Ganz wichtig ist, dass du mit dem Herzen dabei bist. Außerdem sollte man über ein gutes Maß an Empathie, Geduld, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Teamfähigkeit und Toleranz haben.

Zukunft

Nach dem Examen kannst du in jedem Bereich der Pflege (Alten-, Kranken-, Kinderkrankenpflege) arbeiten. Der generalistische Pflegeabschluss ist EU-weit anerkannt. Es gibt viele Qualifizierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, z.B. zur Wohnbereichs- oder Pflegedienstleitung oder eine Spezialisierung zur Gerontofachkraft, Wundmanager/in oder Hygienefachkraft. Du kannst nach der Ausbildung aber auch ein Studium im Bereich Pflegemanagement, Pflegewissenschaften, Pflegepädagogik oder als Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen absolvieren.

Leonita Cerkini

21 Jahre | Fachoberschulreife 2016

Ausbildungsinfos

Verdienst: 1. Jahr 1.166 € | 2. Jahr 1.227 € | 3. Jahr 1.328 €

Dauer: 3 Jahre

Schule: Staatl. anerkannte Pflegeschulen; Blockunterricht

Voraussetzung: Fachoberschulreife

 

Ansprechpartner

Ramona Körber | 0202 / 27558511

aph.bewerbung@aph.wuppertal.de | www.altenheime-wuppertal.de

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