Mehr als nur KFZ-Kenntnisse

4. Februar 2019

Als Auto- oder Immobilienbesitzer aus Wuppertal denkt man bei dem Begriff DEKRA zunächst an die Prüfstelle an der Wittener Straße, wo Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. Dieter Rosenbaum mit seinem Team viele Serviceangebote rund um des Deutschen liebstes Kind, das Auto, sowie den Immobilienbereich anbietet. Doch dass die DEKRA auch im Bereich Bildung aktiv ist, ist vielen kaum oder gar nicht bekannt. Dabei gehören die, aus dem klassischen Transport- und Logistikbereich entstandenen Unternehmen, die in den 70er-Jahren mit der Ausbildung von Berufskraftfahrern anfingen zu den größten Bildungsinstitutionen in Deutschland.

Einer der 22 Hauptbildungszentren der Akademie ist der Standort an der Uellendahler Straße. Von hier aus bildet Akademie-Leiterin Verena Imhof mit ihrem 60-köpfigen Team jährlich rund 40 000 Menschen in der bergischen Region aus. Dabei drehen sich die Bildungsmaßnahmen längst nicht mehr nur um den Autobereich. Als Lernzentrum für kaufmännische sowie- Metall- und Schweißberufe hat die Akademie in Elberfeld große Anziehungskraft. Aber auch Spezialthemen wie in den Chemieberufen werden hier neben den Dauerthemen Arbeitssicherheit und Brandschutz von den Akademie-Mitarbeitern gelehrt.

Natürlich gehörte und gehört die in den letzten Jahren im Allgemeinen und seit Mai im Besonderen in den Fokus gerückte Datenschutz-Thematik zu den Hauptfeldern, bei der die DEKRA ihren Kunden und deren Mitarbeitern zur Seite steht. Dabei bietet das Unternehmen neben der Bildung in den eigenen Räumen auch Inhouse-Schulungen bei den Unternehmen an. „In einigen Unternehmen, in denen die räumlichen Gegebenheiten vorhanden sind, ist das organisatorisch einfach besser zu handhaben. Wir sind da flexibel und passen uns unseren Partnern an“, sagt Akademie-Chefin Imhof.

Der Erfolg der Wuppertaler Akademie zeigt sich auch daran, dass die Räume in Elberfeld längst nicht mehr ausreichen und demnächst der Umzug in die Konsumstraße 45 ansteht. Auf dem alten Happich-Gelände sollen die Standorte Langerfeld und die Uellendahler Straße zusammengelegt werden, um sowohl für Kunden als auch für DEKRA selbst bessere Synergien zu erzielen.

Verena Imhof, die seit über 30 Jahren bei der DEKRA beschäftigt ist, sieht die Arbeitswelt der Industrie 4.0 als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Doch trotz der Komplexität des Themas geht die Leiterin recht entschlossen mit dem Thema um. „Mit sicherem Wissen die Kunden in die kommenden Jahre begleiten. Dann ist die Digitalisierung auch eine gute Chance“, erklärt die Wuppertalerin ihr Selbstverständnis und das Angebot ihres Unternehmen.

Außer Frage steht für die Akademieleiterin, dass die Sprache dabei ein unabdingbares Werkzeug für gute Arbeitnehmer ist und verweist auf die hauseigenen Sprachkurse. „Wuppertal ist bunt. Das erleben wir hier in unserer Schule besonders“, brichtet Imhof nicht ohne Stolz auch über das soziale Engagement ihrer Einrichtung. „Natürlich sind wir ein Profit-Unternehmen. Aber das Soziale muss dabei ja nicht auf der Strecke bleiben.“ So bildet Imhof unter anderem derzeit für ihr Unternehmen im kaufmännischen Bereich eine alleinerziehende Mutter aus. „Natürlich stellt dies für beide Seiten eine besondere Aufgabe dar. Allerdings hat man als Bildungsträger einen besonderen Auftrag und dem versuchen wir, gerecht zu werden.“

Dass auch die DEKRA als Unternehmen ihre soziale Verantwortung wahrnimmt, zeigt sie unter anderem mit der Aktion „Toys-Company“. Darin sammelt das Unternehmen kaputte Spielzeuge, repariert diese in den eigenen Werkstätten und stellt sie in Zusammenarbeit mit der Arge bedürftigen Kindern zur Verfügung. „Wer das Spielzeug nicht bringen kann, bei dem holen wir dieses auch gerne ab“, sagt Imhof.

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